KARL STORZ

Das Familienunternehmen KARL STORZ gehört zu den international führenden Herstellern von Endoskopen, endoskopischen Instrumenten und Geräten. Das Unternehmen ist ebenfalls führender Anbieter von integrierten Lösungen für den modernen und vernetzten Operationssaal. Am Firmenhauptsitz in Tuttlingen und in den weltweit angesiedelten Vertriebs- und Marketinggesellschaften sowie Produktionsstätten arbeiten inzwischen mehr als 5.800 Mitarbeiter. Die ausgeprägte internationale Struktur des Unternehmens und seine starke Wachstumsdynamik erforderten eine neue Telefonanlage auf VoIP-Basis.

In der Firmenzentrale in Tuttlingen hatten jahrelang drei konventionelle TK-Anlagen ihre Dienste verrichtet. Nachdem es immer schwieriger geworden war, mit den in die Jahre gekommenen Systemen moderne Telekommunikationsfunktionen bereit zu stellen und mit dem dynamischen Firmenwachstum Schritt zu halten, entschied man sich bei KARL STORZ für die Anschaffung eines neuen, unternehmensübergreifenden Kommunikationssystems.

Für die Voice-over-IP Technologie von innovaphone sprach unter anderem, dass damit sowohl bereits vorhandene als auch neue Standorte einfach und unkompliziert in die Infrastruktur integriert werden können – ein Vorteil, der angesichts der Eigendynamik des Medizintechnikunternehmens schwer ins Gewicht fällt: Durch das erfreuliche Wachstum der KARL STORZ Gruppe müssen Anlagen in den bestehenden Tochtergesellschaften erweitert bzw. neue Standorte integriert werden. Dabei punktet die innovaphone PBX mit der Möglichkeit der „sanften Migration“, mit der der Einstieg in die neue Technologie peu à peu vollzogen und somit vorhandene TK-Anlagen im ersten Schritt in die neue Infrastruktur eingebunden werden können. Erst nach Ablauf der bestehenden Wartungsverträge wird die alte Anlage komplett abgelöst und sämtliche Funktionen gehen auf die innovaphone PBX über.

Was letztendlich den Ausschlag für die Technologie aus Sindelfingen gegeben hat, fasst Christian Wolf, Information Services/Networking bei KARL STORZ, kurz und bündig zusammen: „Für innovaphone sprach das gute Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Anbietern. Hinzu kommt, dass die innovaphone PBX die sanfte Migration in die neue Technologie ermöglicht. Auf diese Weise können bereits getätigte Investitionen geschützt und gleichzeitig die Vorteile der neuen Technologie genutzt werden.“

 

Szenario und technische Umsetzung

innovaphone und KARL STORZ verbindet inzwischen eine mehrjährige Geschäftsbeziehung. Erste innovaphone Geräte wurden bereits 2004 bestellt. 2007 waren bereits 190 User an eine IP3000 in Tuttlingen angebunden – damals noch mit der Firmware V5. Die innovaphone PBX war an die bestehenden Anlagen gekoppelt und in die Amtsleitung eingeschliffen worden. An anderen Standorten des Unternehmens wurde von vornherein die innovaphone PBX als neues TK-System installiert. In die Telefonieinfrastruktur ist außerdem ein Faxserver integriert. Von Anfang an war klar, dass nach und nach die komplette Kommunikationsinfrastruktur auf IP umgestellt werden sollte.

Mittlerweile – Stand 2013 – sind am Hauptstandort in Tuttlingen 1500 Teilnehmer an zwei innovaphone PBXen auf der Basis von IP6000-VoIP-Gateways angebunden. Alles in allem hat KARL STORZ in Deutschland 1.250 Port-Lizenzen (V8) erworben. Am Schweizer Standort Schaffhausen wurde die bestehende Anlage komplett abgelöst und durch zwei innovaphone PBXen mit insgesamt 180 Lizenzen ersetzt. Alle innovaphone PBXen wurden zeitgleich installiert und gemeinsam in Betrieb genommen. Bei der Installation traten keinerlei Probleme auf. Im Sommer 2012 wurden die Anlagen in Tuttlingen in einem Master-Slave-Szenario aufgebaut, so dass auch bei Ausfall einer PBX ständige Verfügbarkeit gewährleistet ist.

Neben den Standorten in Tuttlingen und Schaffhausen sind bislang vier weitere Niederlassungen in Deutschland und Asien in die Telefonieinfrastruktur mit eingebunden. An allen Standorten sind nicht nur innovaphone IP-Kommunikationssysteme, sondern auch innovaphone Endgeräte vom Typ IP200, IP230, IP232, IP240 sowie IP241 im Einsatz.

„Sehr gut“ lautet das Urteil, wenn Christian Wolf nach dem Wartungs- und Installationsaufwand bei den innovaphone TK-Anlagen gefragt wird: „Die innovaphone PBX ist sehr einfach in der Handhabung. So konnten die Kosten für durch externe Dienstleister erbrachten Support deutlich reduziert werden“, so Wolf.

 

Neue Applikationen, UC-Anwendungen

Momentan gibt es zwei Operator-Arbeitsplätze in Tuttlingen und zwei weitere in Schaffhausen. Bei den Operator-Plätzen handelt es sich um computergestützte Vermittlungsplätze für die innovaphone PBX, die es ermöglichen, auf die Warteschleife der innovaphone PBX zuzugreifen und Rufe nach Belieben weiterzuvermitteln – auch über mehrere Standorte hinweg. Zusätzlich wurde für die Anwendungen Desktop Sharing und Videotelefonie Microsoft LYNC als UC-Client in die innovaphone PBX integriert.

„Für die Zukunft haben wir uns das Ziel gesetzt, die VoIP-Idee noch auf WLAN-Architektur zu übertragen. So werden die redundanten DECT-Strukturen obsolet“, sagt Christian Wolf abschließend.

 

application/pdfinnovaphone Case Study KARL STORZ2013-02-25683 KB


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