ARCNL und AMOLF

Bevor das Advanced Research Center für Nanolithographie (ARCNL) in ein neues Gebäude im Science Park Amsterdam zog, wurden die Räumlichkeiten und die Telefonanlage von AMOLF benutzt, einer weiteren Firma, die im Forschungspark angesiedelt ist. Noch bevor das neue Gebäude errichtet war, wurde eine neue Kommunikationsinfrastruktur für ARCNL aufgebaut. Gleichzeitig wurde das bestehende Telefonsystem bei AMOLF zurückgebaut. Für beide Einrichtungen war es von allerhöchster Wichtigkeit, dass das neue System einfach erweiterbar sein sollte, sowohl was die Kapazität als auch die Funktionalitäten anbelangt. Die VoIP- und UC-Lösung von innovaphone erfüllte mit ihrer extremen Flexibilität und nahezu grenzenlosen Skalierbarkeit all diese Erwartungen.

ARCNL entstand aus einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Foundation for Fundamental Research on Matter (FOM), der Universität Amsterdam (UvA), der Vrije Universität Amsterdam (VU) und der ASML, dem weltweit führenden Anbieter von Lithographie-Systemen für die Halbleiterindustrie. Die Forschungseinrichtung führt Grundlagenforschung im Bereich der Nanolithographie durch, insbesondere was den Einsatz in der Halbleiterindustrie anbelangt. ARCNL ist weiterhin eng mit der Firma AMOLF verbunden, die ihrerseits auf dem Gebiet von leichten und (Bio-) Materialien im Nanobereich forscht. ARCNL wurde im Januar 2014 gegründet. Zur Zeit beschäftigen sie rund 60 Mitarbeiter; AMOLF knapp 210 Mitarbeiter in Forschung und  Administration / Technik).

Skalierbarkeit

Bis zum Umzug in das neue provisorische Büro- und Laborgebäude nutzte ARCNL die Kommunikationsinfrastruktur von AMOLF. Mit der Implementierung des neuen Telefonsystems in dem neuen Firmengebäude von ARCNL musste sich auch die Siemens TK-Anlage bei AMOLF einem Upgrade unterziehen. Von WH2A, dem IT Dienstleister, der bereits das FOM Institut Nikhef (das Nationale Institut für subatomare Physik) mit einer innovaphone Lösung ausgestattet hatte, unterbreitete den Vorschlag, sich die vielfältigen Möglichkeiten anzuschauen, die mit einer innovaphone PBX verbunden sind. Eine wichtige Anforderung, die die neue Lösung erfüllen musste war, dass sie flexibel skalierbar ist - und das sowohl im Hinblick auf ihre Kapazität als auch auf die Funktionalitäten. Carl Schulz, IT Manager bei AMOLF und ARCNL erklärt, was den Ausschlag bei der Wahl der innovaphone VoIP- und UC-Lösung gab: „Der Kostenfaktor ist ein wichtiger Punkt. Der Kauf der innovovaphone Lösung war nur unwesentlich teurer als es der Ausbau unserer bestehenden Lösung gewesen wäre. Darüber hinaus haben wir funktionale Verbesserungen geplant und wollten unseren Nutzern weitergehende Applikationen zur Verfügung stellen – wie beispielsweise die Bedienung des Mobiltelefons durch eine App. In Anbetracht dieser Pläne stellte sich die innovaphone Lösung als die Geeignetste heraus.“

Sanfter Übergang

Die Deadline für die Installation des neuen Systems bei ARCNL war der Zeitpunkt der Fertigstellung des Gebäudes. Zuvor wurde bereits die innovaphone PBX an das existierende TK-System angeschlossen. „Alle Vorbereitungen wurden in unserem Gebäude (AMOLF) getroffen“, sagt Schulz. „Alle Systeme wurden hier konfiguriert und so konnten sie im neuen Gebäude sofort ihre Funktion aufnehmen. Ungefähr zwei Monate zuvor wurde unsere derzeitige TK- Anlage als „Slave PBX“ konfiguriert und die neue innovaphone PBX als „Master PBX“. Auch das ging völlig reibungslos vonstatten. Das neue TK-System im Firmenneubau von ARCNL basiert auf einem innovaphone IP3010 VoIP-Gateway. Um die komplette Mobilität der Angestellten in den verschiedenen Labors und Büros zu gewährleisten, wurde das System durch hundert IP61 DECT-Geräte erweitert. Diese wurden durch den Einsatz von IP1202 IP DECT-Gateways optimal in die VoIP-Infrastruktur eingebunden, so dass die vielfältigen Funktionalitäten der innovaphone PBX auch von den DECT-Geräten genutzt werden konnten. Die meisten Angestellten verwenden schnurlose Endgeräte, lediglich an der Rezeption kommen Tischtelefone zum Einsatz. Es handelt sich hier um zwei innovaphone IP222 Telefone, die zur Linie der innovaphone Design-Telefone gehören und sich durch eine großes Farbdisplay sowie 12 Funktionstasten auszeichnen. Zusätzlich zu den IP222 nutzen die Rezeptionisten den innovaphone Operator, einen modernen computergestützten Vermittlungsplatz, dessen Bedienung ganz einfach per Mausklick erfolgt. Dieser ermöglicht ein komfortables Anrufmanagement und gibt einen genauen Überblick über alle eingehenden und ausgehenden sowie über geparkte und weitergeleitete Rufe. Auch der innovaphone UC-Client myPBX wird von einigen Angestellte genutzt. Über diesen lassen sich alle Endgeräte, die in der innovaphone PBX eingebunden sind (Telefone im Büro oder im Home Office, mobile Endgeräte etc.) betreiben.

Der innovaphone UC-Client myPBX unterstützt dabei nicht nur alle traditionellen Telefoniefunktionen, sondern bietet darüber hinaus auch Unified Communications Funktionalitäten wie Presence, Collaboration, Instant Messaging oder Videotelefonie. Im Moment ist die Anzahl der myPBX Nutzer noch begrenzt: „Wir wollen zuerst die Grundsatzfunktionen nutzen und erst nach und nach die erweiterten Funktionalitäten integrieren“, erklärt Carl Schulz.

Benutzerfreundliches System, flexibles Management und Support

Der Umzug von ARCNL in das neue Firmengebäude leitet zugleich die ers-te Phase der Migration zu einem VoIP-System von innovaphone ein. „Das System bei ARCNL wurde komplett installiert und an die alte PBX bei AMOLF angeschlossen“, sagt Schulz. Der nächste Schritt wird nun die komplette Ablösung der alten Anlage sein. Sobald diese vollzogen ist, wird die innovaphone Lösung von beiden Firmen genutzt werden.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stehen Schulz zufolge die Angestellten bei ARCNL der neuen innovaphone Kommunikationslösung sehr positiv gegenüber: „Die Nutzer beurteilen die Lösung als hochwertig – die Sprachqualität ist gut, ebenso wie das Handling.“ Das neue System bietet aber nicht nur viele neue Möglichkeiten für den Nutzer. „Auch unsere Beschäftigten im Support freuen sich über die neue Lösung. Sie läuft sehr stabil und ist einfach in ihrer Handhabung. Sowohl die Administration als auch die Wartung sind sehr flexibel. Auch das Vorgängermodell lief stabil, war aber in seiner Benutzung viel komplizierter. Viele Funktionalitäten haben einfach gefehlt. So war es beispielsweise sehr schwierig, ein neues Telefonverzeichnis anzulegen. Das ist jetzt gar kein Problem mehr. Ein weiterer Benefit für uns ist auch, dass wir mit der neuen Lösung die Anruf-/Wahlregeln selbst festlegen können.“ Nach den weiteren möglichen Expansionsplänen gefragt, antwortet Schulz, dass es in naher Zukunft einige weitere Projekt geben wird - zusätzlich zum Austausch der alten Telefonanlage bei AMOLF. „Wir hätten gerne funktionale Verbesserungen wie feste Telefone in den Labors. Zu einem späteren Zeitpunkt würden wir gerne noch weitergehende Applikationen implementieren“, bekräftigt er. „Die Kombination von VoIP zusammen mit DECT ist für uns eine ideale Lösung.“

Typ Bezeichnung Datum Größe
application/pdfinnovaphone Case Study: ARCNL und AMOLF - DE2016-10-202511 KB
application/pdfinnovaphone case study: ARCNL & AMOLF - NL2016-10-202506 KB
application/pdfinnovaphone Case Study: ARCNL and AMOLF - EN2016-10-202517 KB
application/pdfinnovaphone Case Study: ARCNL e AMOLF - IT2016-10-202502 KB
application/pdfinnovaphone Case Study: ARCNL et AMOLF - FR2016-10-202504 KB
application/pdfinnovaphone Case Study: ARCNL i AMOLF - PL2016-10-202484 KB


Um die Website optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Hier geht es zu unserer Datenschutzerklärung.
OK