Was bedeutet eigentlich WiFi?
Den Begriff „WiFi“ kennt jeder. „Wi“ für „Wireless“ eben. Weitere typische Begriffe sind: drahtlos, lokal und schnell. Wenn man aber weiter nachfragt was denn „Fi“ bedeutet, kommen die meisten ins Grübeln.
Also wenn Du es schon weißt, brauchst Du nicht weiterzulesen.
Wie immer muss man etwas zurück gehen, die recht interessante Geschichte rund um das „Fi“ geht nämlich bereits vor der Jahrtausendwende los.
Als drahtlose Firmennetzwerke zunehmend an Bedeutung gewannen denkt, man nämlich über eine Norm nach, was eigentlich eine recht gute Idee ist. Der Berufsverband EEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) erstellt sie, die IEEE802.11b. Parallel dazu wird eine Organisation gegründet, welche sich zunächst WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) und später „Wi-Fi Alliance“ nennt. Diese sollte eigentlich die Interoperabilität und Benutzerfreundlichkeit sicherstellen und umfasst recht schnell schon über 300 Mitglieder, also so ziemlich alle Firmen mit Rang und Namen in der damaligen WLAN-Branche.
Weil sich „IEEE802.11b“ niemand merken kann, erteilt dieses Konsortium einer Beratungsfirma den Auftrag, sich eine Handelsmarke auszudenken. Und so kreiert die Markenberatungsfirma „Interbrand“ den Begriff „WiFi“, eine Anlehnung an „HiFi“. Das „Fi“ steht also für „Fidelity“. Weil eben „HiFi“ im Audiobereich ein sehr bekannter und weltweit verwendeter Begriff ist.
2017 hat die Wifi Allianz schon über 750 Mitglieder, hält die Namensrechte und vergibt Lizenzen, es fallen also Marken- und Zertifizierungskosten sowie Patentgebühren an. Obschon die Entwicklung des Standards eigentlich bei der IEEE liegt, mischt die globale Wi-Fi Alliance, eigentlich eine Non- Profit- Organisation zur Förderung der Wi-Fi-Technologie und -Kompatibilität, immer mit. Das führt teilweise zu nutzlosen Funktionen sowie Zertifizierungen und Kreuztests und damit zu einer Verlangsamung und Verschleppung der WLAN-Entwicklung. Darüber hinaus gibt es einige Sicherheitsbedenken. Wie immer variieren die Kritikpunkte je nach Perspektive. Aber das ist eine andere Geschichte.
Tatsächlich ist vielen Menschen nicht bewusst, dass "WiFi" eigentlich eine Abkürzung für "Wireless Fidelity" ist, inspiriert vom Begriff "HiFi" (High Fidelity) aus dem Audiobereich. Es ist interessant, wie dieser Begriff durch das Marketing geschaffen und dann in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeflossen ist. Es zeigt, wie effektiv Markenbildung und Marketing die Verbreitung und Akzeptanz neuer Technologien beeinflussen können.
Wie macht es innovaphone?
innovaphone bietet für jede Anforderung die passende Wireless-Lösung: Wi-Fi, IP-DECT und die Integration von Smartphones.
In bestehenden Wi-Fi Netzwerken lässt sich die Wi-Fi-Telefonie mit minimaler administrativer und Installationsarbeit nahtlos integrieren. Zudem ermöglicht diese Technologie eine einfache Umsetzung von BYOD-Unternehmenskonzepten (BYOD - Bring-your-own-device). Die bestehende Infrastruktur kann mitbenutzt werden und ist auch für Smartphone Apps for iOS & Android möglich. Das innovaphone Wi-Fi-Telefon IP73 ist für den Einsatz in Büroumgebungen bestimmt. Es kann als eigenständige Durchwahl an der innovaphone PBX betrieben werden oder zusätzlich zum Tischtelefon mit der gleichen Durchwahl betrieben werden.