Was hat Dich nach etlichen Jahren wieder zurück zu innovaphone als Arbeitgeber geführt? Weshalb hat Dich diese Position besonders angesprochen?
CKE: Ich bin seit nunmehr 17 Jahren im Vertrieb von komplexeren technischen Lösungen tätig. Meine berufliche Laufbahn hat bei innovaphone begonnen, wo ich als Partner Manager für die osteuropäischen Länder verantwortlich war. Der Kontakt zu den damaligen Kollegen und zum Unternehmen ist über die Jahre nie abgerissen.
Als ich gehört habe, dass bei innovaphone eine neue Abteilung für B2B-Softwarelösungen aufgebaut wird, war ich direkt Feuer und Flamme. Hier haben wir nun die Möglichkeit, neben der Kommunikation ganz neue Lösungen anzubieten. Es geht darum, Strukturen und Kanäle aufzubauen und gemeinsam neue Wege zu gehen – eine schöne Parallele zu meinem ersten Job damals.
Als du vor etlichen Jahren bei uns warst, war unser Slogan „Pure IP Communications“, heute geht es bei uns um „More than Communication“ und Du bist als „Sales Specialist Business Apps“ wieder an Bord. Welche Herausforderungen siehst Du aktuell im Bereich „Business Apps“? Wohin geht die Reise? Wo in der Firma verortest Du Dich genau?
CKE: Meine neu geschaffene Position zielt darauf ab, Endkunden direkt anzusprechen, zu unterstützen und gemeinsam mit unseren Partnern neue Geschäftsfelder zu erschließen. Was wir jetzt auf unserer myApps-Plattform anbieten, geht weit über den Bereich der Kommunikation hinaus und umfasst Anwendungen zur Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation, wie beispielsweise unsere App zur Arbeitszeitverwaltung. Die Stelle ist endkundenorientiert und eng mit unserem Produktmanagement und unserem Vertrieb verzahnt. Im Grunde handelt es sich ja um ein völlig neues Produkt und einen anderen Go-To-Market-Ansatz. Das finde ich spannend – es gibt Vieles anzupacken.
Ganz wichtig ist mir dabei: innovaphone bleibt seinem erfolgreichen indirekten Vertriebsmodell konsequent treu. Auch bei den Business Apps setzen wir weiterhin auf unsere Partner. Unser Ziel ist nicht, einen Direktvertrieb aufzubauen, sondern gemeinsam mit unseren Partnern den Erstkontakt zum Kunden herzustellen: „Was möchte der Kunde? Welchen konkreten Bedarf hat er?“ – das sind die Fragen, die uns interessieren.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?
CKE: Das Schöne ist, dass er sehr vielseitig ist. Ich bin in ständigem Kontakt mit meinen Vertriebskollegen, den Produktmanagern, unseren Partnern und Kunden. Es geht darum, so gut wie möglich sie alle zu unterstützen, zu schulen und für unsere Business Apps zu begeistern. Ein wichtiges Instrument dabei sind unsere Business Apps-Workshops direkt vor Ort, beim Kunden. Hier bekommen wir wertvolles Feedback aus der Praxis, wie wir unsere Business Apps weiter verbessern und ausbauen können.
Was macht eine gute Business App für Dich aus? Welche Trends und Entwicklungen findest Du gerade besonders spannend?
CKE: Die Art, wie wir arbeiten und kommunizieren, ändert sich im Moment rasant. Alles wird digitaler, flexibler und verzahnter miteinander. Eine gute Business App schafft einen echten Mehrwert und Erleichterungen - und das nicht nur für den Arbeitgeber, sondern vor allem für den Arbeitnehmer.
Welche Technologie hat Dich in den letzten Jahren am meisten überrascht?
CKE: Während meiner beruflichen Tätigkeit war ich auch im Bereich industriellem 3D-Druck tätig. Was es hier heute schon für Möglichkeiten gibt, ist beeindruckend und entwickelt sich rasant weiter. Der Markt ist vorwiegend von Firmen aus Amerika und Asien geprägt, Hersteller aus Europa spielen eine eher untergeordnete Rolle. Hier sehe ich eine Parallele zu den Business Apps: wir wollen eine europäische Alternative anbieten zu den großen amerikanischen Tech-Unternehmen, die auch hier den Markt beherrschen.
Wenn Du Dir eine App wünschen dürftest: Was wäre Deine Make-A-Wish-App?
CKE: Gerade im Vertrieb arbeiten wir eng und viel mit Kunden und Partnern zusammen. Wir müssen Termine koordinieren, Kontakte müssen gepflegt und Absprachen getroffen werden. Meine Wunsch-App wäre eine leistungsfähige CRM-App: mit unserem Know-How sollte das kein Problem sein.
Was machst Du, um nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten? Wie verbringst Du Deine Freizeit am liebsten?
CKE: Am liebsten treibe ich Sport, um nach einem Arbeitstag den Kopf freizubekommen. Ich tauche, segle und surfe gerne – leider alles Aktivitäten, die man nicht direkt vor meiner Haustür machen kann. Da ich aber auch sehr gerne reise, passt das dann doch gut zusammen.

"Die Art, wie wir arbeiten und kommunizieren, ändert sich im Moment rasant. Alles wird digitaler, flexibler und verzahnter miteinander. Eine gute Business App schafft einen echten Mehrwert und Erleichterungen - und das nicht nur für den Arbeitgeber, sondern vor allem für den Arbeitnehmer."